Deutscher Jazzpreis

Albert-Mangelsdorff-Preis

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Der Namenspatron

Albert Mangelsdorff war ein bedeutender und innovativer Jazzposaunist. Er besuchte schon während des dritten Reiches heimlich den Hot Club, in dem er mit dem damals verbotenen Jazz in Berührung kam und spielte im Nachkriegsdeutschland zunächst als Gitarrist in Clubs der US-Army.

In den späteren Jahren entwickelte er sich zu einem virtuosen Posaunisten der durch sein versiertes Solospiel und den gekonnten Einsatz von Multiphonics für Aufsehen sorgte. Er spielte in den 50er Jahren auf dem Newport Jazzfestival und im hr-Jazzensemble. Später gründete er das Albert-Mangelsdorff-Quintett, mit dem er Touren durch Asien und die USA spielte. Es folgten Kollaborationen mit dem United Jazz + Rock Ensemble und dem Globe Unity Orchester.

Im späteren Verlauf seiner Karriere arbeitete er mit unzähligen bedeutenden Musikern im In- und Ausland. Albert Mangelsdorff gilt als einer der wichtigsten deutschen Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts, er starb 2005 in seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main.

Die Jury

Die Jury des Albert-Mangelsdorff-Preises setzt sich zusammen aus Akteur*innen unterschiedlicher Bereiche der Jazzszene (Medien, Veranstalter, Stifter, Musikerpersönlichkeiten); sie entscheidet unabhängig und unter Ausschluss des Rechtsweges.

Videos Preisverleihung